Pressestimmen...
...Und das " Jules Verne", Überraschung, landet auf einem der ersten Plätze: hübsches Bistro-Ambiente, gefällige Bedienung, das Schnitzel zart und saftig, die Panzerung knusprig. Die halbe Portion ist reichlich, deshalb gönne ich mir noch ein halbes Dutzend Austern-selten waren sie so frisch.
Der Feinschmecker 6/2010
Ein großer, bei gutem Wetter mit offenen Fenstern einladender Schankraum im Bistrostil begrüßt die Gäste. Man sitzt an Zweier- oder Vierertischen und genießt eine entspannte Atmosphäre, an der ein freundlicher Service Anteil hat. Um neun Uhr beginnt das gastronomische Angebot mit den Frühstücken. Die tragen Jules Verne-Titel wie " Fünf Wochen im Ballon", " 20000 Meilen unter dem Meer" oder "In 80 Tagen um die Welt". Letzteres beinhaltet Roastbeef, hausgebeizten Lachs, Mozzarella mit Tomate und Honig-Zimt-Quark mit frischen Früchten (8,50Euro). Auch für jene, die zu Mittag essen wollen, ist gesorgt. Und zwar besonders günstig. Montag bis freitags wird von 11.30 bis 15 Uhr ein zweigängiger Lunch zu Preisen zwischen sechs und acht Euro serviert. Man wählt zwischen Tagessuppe oder Salat und einer Hauptspeise. Etwa eine fein abgeschmeckte Paprikasuppe und Tagliatelle in Meerrettichsahnesoße mit gebratenem Lachs oder asiatischem Hühnchen mit Reis. Die Tageskarte lockt mit schwarzem Heilbutt auf lauwarmem Wakame-Algensalat (16,50 Euro), oder fluffig-leichten Königsberger Klopsen mit Salzkartoffeln (14,50 Euro). Da hatten wir bereits das Wiener Schnitzel am Nebentisch gesehen, verlockend goldbraun, aber gar nicht so klein. Als der Kellner versicherte, die Küche sei bereits mehrmals für die Qualität ausgezeichnet worden , konnten wir nicht widerstehen. Zum Glück. Selten kann man eine so dünne, saftig-mürbe Scheibe vom Kalbsrücken in einer so lehrbuchhaft schrumpeligen Panade genießen, dazu gute Bratkartoffeln mit Zwiebeln oder lauwarmen Kartoffelsalat (11,50Euro). Zum Nachtisch im Angebot sind Topfenknödel mit Apfel-Aprikosen- Kompott und Mirabellensorbet (6,30 Euro). Freude am Schluss: Im Menüpreis ist sogar noch ein Espresso enthalten. fmr
BERLINER MORGENPOST 10.09.2010
An einem Abend um die Erde Im Restaurant Jules Verne gibt es Köstliches aus vielen verschiedenen Ländern In sanftem Blau-Grün leuchtet der Globus in den dunklen Herbstabend. Er hängt neben dem Eingang im Restaurant Jules Verne und spiegelt sich vielfach in den Scheiben. Auf dem Tresen stehen ein paar kleinere Weltkugeln-eine stumme Aufforderung, sich auf kulinarische Weltreise zu begeben. Im hinteren Raum hängen Kristalllüster wie in einem französischem Schloss. In einer Ecke steht eine Büste der ägyptischen Pharaonin Nofretete. Der vordere Raum ist schlichter. Über der Bar aus dunklem Holz geht´s nach Italien: In Leuchtbuchstaben steht dort "Vino". Passend dazu steht "Tarte Italienne" auf der Karte -französisch für "Pizza". Weiter führt die Reise über arabische Länder (Couscous-Variationen) und Indonesien (Satéspieße) nach Amerika (Country Fried Chicen Salat). Von dort aus geht es zurück nach Europa - zu Wiener Schnitzel und Königsberger Klopsen. Um sich durch die Karte zu schlemmen, braucht man vielleicht nicht gerade 80 Tage wie Phileas Fogg, der Held aus Jules Vernes berühmten Roman für seine Weltreise - aber länger als einen Abend. Beginnen wir also mit der Heimat des Science-Fiction-Schriftstellers Verne: Die Auswahl französischer Gerichte ist besonders groß. Flammkuchen gibt es in vielen
Variationen (ab 6 Euro). Die Tarte flambée mit Lachs, Zucchini und Kapern ist köstlich knusprig, hauchdünn, aber trotzdem sättigend. Es bleibt gerade noch Platz für eine Crème brûlée (4,90 Euro). Damit beginnt ein Reiseabenteuer : Die Kellnerin "brüniert" die Creme am Tisch: Mit einem fauchendem pistolenähnlichen Gasgerät schmilzt sie braunen Zucker zu einer krossen Kruste, die man mit dem Teelöffel genüsslich knackt
Daniela Mertens
DER TAGESSPIEGEL 12/2007
weitere Pressetexte...
|